Oreopteris limbosperma

Der Bergfarn (Oreopteris limbosperma (Bell. ex All.) Holub ist leicht mit dem Wurmfarn zu verwechseln. Beide bilden grosse, trichterförmige Stöcke mit gefiederten Blättern. Der Bergfarn hat aber gelbgrüne Blätter im Gegensatz zum Wurmfarn mit dunkleren Wedeln und meist gesägten Fiederchen.
Bergfarn-Stöcke (Goms, Wallis)
Bergfarn-Stöcke (Goms, Wallis)
Der Bergfarn liebt saure, feuchte, schattige bis halbschattige Stellen und wächst vom Tiefland bis ins Gebirge! Sein Zentrum liegt in Europa.

Blätter (Wedel)

Die stattlichen Blätter sind oben und unten verschmälert; nach unten werden die Fiedern zunehmend kleiner.
Unterer Teil des Wedels mit kleiner werdenden Fiedern
Unterer Teil des Wedels mit kleiner werdenden Fiedern
Fiedern mit Fiederchen und randständigen Häufchen (Sori)
Fiedern mit Fiederchen und randständigen Häufchen (Sori)

Haare und Schuppen

Der Bergfarn hat auf der Blattunterseite gelbe Drüsen, auf der Fiedermittelrippe drüsige und drüsenlose, feine Haare und am unteren Blattstiel helle Schuppen.
Weisse Schuppen am Blattstiel
Weisse Schuppen am Blattstiel
Feine Haare auf der Fieder-Mittelrippe (links) und helle Schuppen am Blattstiel (rechts)
Feine Haare auf der Fieder-Mittelrippe (links) und helle Schuppen am Blattstiel (rechts)

Häufchen (Sori) und Sporen

Die Häufchen (Sori) sind nicht bedeckt von einem Schleier. Dieser ist gar nicht entwickelt oder klein entwickelt und dann bald hinfällig.
Die Sporen haben eine bohnen- bis eiförmige Gestalt. Die Hülle der Sporen (Perispor) ist gefaltet und erscheint lappig.
Häufchen (Sori) ohne schützende Hülle (Schleier)
Häufchen (Sori) ohne schützende Hülle (Schleier)
Sporen, verschieden stark vergrössert
Sporen, verschieden stark vergrössert

Spaltöffnungen

Die Spaltöffnungen haben meist Nebenzellen, deren Wand quer zur Längsachse der Schliesszellen liegt (diacytisch).
Spaltöffnung mit Nebenzellen
Spaltöffnung mit Nebenzellen
 
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